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Bullet Journal und Lettering – eine gute Kombi

7. Mai 2017
Bullet Journal

Neben dem eigentlichen Lettering gehe ich einer zweiten Leidenschaft in den letzten Wochen sehr intensiv nach: dem Bullet Journaling. In meinem Bullet Journal kann ich meine Lettering-Skills üben und verbessern. In diesem Beitrag erzähle ich euch mehr über das Bullet Journaling und an welchen Stellen das Lettering geübt werden kann.

Kurz vor dem Jahreswechsel geht es jedes Mal auf die Suche nach einem neuen Kalender für das kommende Jahr. Und wer da wie ich, nicht so leicht zufrieden zu stellen ist, der investiert wahrscheinlich ähnlich viel Zeit in die Suche. In der Vergangenheit setzte ich auf meinen Filofax, der mir aber irgendwann zu dick und zu unhandlich wurde. Gleichzeitig merkte ich, dass ich nachließ und Termine teilweise nicht mehr eintrug oder übersah. Ich hatte den Spaß an dieser Art des Terminplanens verloren. Auf der Suche nach einer Alternative wagte ich mich endlich mal an ein Bullet Journal. Ich kannte diese Möglichkeit des Organisierens schon länger und konnte mir gut vorstellen, dass mir das gefallen wird.

Im Prinzip ist es ein Konzept und kein Gegenstand. Erfunden hat es Ryder Carroll. Ohne nun im Detail auf das Konzept des Bullet Journalings einzugehen, bietet es eine Möglichkeit, sich kreativ zu organisieren und ganz nach seinen eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Ein Vorteil ist, dass man jederzeit damit loslegen kann. Denn das Bullet Journal beginnt mit dem Datum, das du als erstes hineinschreibst und du kommst je nachdem, wieviel du es nutzt, unterschiedlich weit im weiteren Verlauf des Jahres.

Die Elemente Monthly Log und Weekly bzw. Daily Log gestaltet man erst, wenn es so weit ist. Das heißt, man schreibt sich den Planer nicht für die nächste Zeit vor, sondern entwirft am Ende eines Monats die neue Monatsübersicht für den nächsten Monat und das Weekly Log am Wochenende bevor die neue Woche startet. So kann man zwischendurch auch immer wieder andere nützliche Elemente einbauen, wie z.B. einen Habit Tracker oder ein Handlettering eines schönen Spruchs. Alle diese Elemente brauchen Beschriftung und da kommt dann eben das Lettering zum Einsatz: Überschriften, Wochentage und Zitate kann man je nach Lust und Laune schreiben. Durch kleine Doodles (Zeichnungen) kann man noch mehr Individualität reinbringen.

Meine Weekly Logs im Bullet Journal

Da ich regelmäßig an meinem Bullet Journal rumwerkle, übe ich auch immer wieder verschieden Arten des Letterings, sodass mein Handgelenk in Schwung bleibt. Probiert es doch mal aus. Die Inspiration für die Übersichten finde ich übrigens auch wieder auf Pinterest. Hier mein Board zum Bullet Journaling:

Für Fragen oder Anregungen nutzt gern die Kommentarfunktion.

Eure Lisa

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